Dijon 1999

In Dijon treffen sich jährlich Gruppen aus aller Welt zum internationalen Folkloretreffen. Diesmal waren unter anderem Argentinien, Peru, Kolumbien, Israel, China, die Dominikanische Republik und natürlich wir aus Deutschland dabei. Nach mehrstündiger Nachtfahrt bezogen wir unsere (zu unserem Bedauern) Einzelzimmer. Nach einem reichhaltigem Mittagessen, bei dem sich die Gelegenheit bot die ersten Gruppen kennenzulernen, ging es zu einem Sternmarsch. Anschließend fand auf dem Rathausplatz ein Vorspielen vor einer Jury statt. Nach diesem vielfältigem Programm wurden wir vom Bürgermeister zu einem offiziellen Empfang geladen. Langsam steigerte sich die Nervosität, da abends jede Gruppe einen siebenminütigen Fernsehauftritt absolvieren mußte. Hinter den Kulissen brodelte das Lampenfieber. Gott sei Dank ging alles gut. Am späten Abend trafen sich viele dieser Gruppen wieder zu einer internationalen Fete, bei der wir landestypische Tänze ausprobierten. Nach diesem anstrengenden Tanz-Event ließen wir den Abend in gemütlicher Runde ausklingen. Früh morgens mußten wir unser Quartier verlassen, um nach dem Frühstück, einem kleinen Stadtbummel und dem Mittagessen nochmals vor einer Jury zu spielen. Nach einem gemeinsamen gemütlichen Abendessen hätten wir eigentlich unsere Heimfahrt antreten können, wenn nicht ein Koffer gefehlt hätte. Also mußten wir nochmals an unser Hotel fahren. Da aber auch hier der Koffer nicht zu finden war, wurde der komplette Bus ausgeladen. Im letzten Ecken fanden wir dann doch noch Ulis Koffer, obwohl er es sich nicht erklären konnte, wie dieser dorthin gekommen war. Dies war der krönende Abschluß zweier schöner und anstrengender Tage.