Padua 1997

Zum offiziellen Empfang unseres Oberbürgermeisters Dr. Rolf Böhme, sowie diverser Stadträte und anderer wichtiger Persönlichkeiten im Innenhof des wunderschönen Rathauses in Padua spielten sowohl die Stadtmusik als auch die Ratspfeifer aus Freiburg (besser bekannt als Ranzengarde). Doch zuerst die Vorgeschichte: Am 28. Mai 1997 pünktlich wie immer, fuhren wir in Richtung Süden mit dem Ziel Padua, unserer Partnerstadt. Nach einer langen, munteren Busfahrt erreichten wir unser erste Etappe: VENEDIG, die Stadt der Romantik und der Liebenden. Morgens um ca. 9.00 Uhr hatten wir Venedig noch für uns, selbst die Tauben schliefen um diese Zeit noch. Nach einem wunderschönen Tag fuhren wir weiter in unser Partnerstadt, wo wir gleich unser Quartier bezogen. Gestärkt von einem original italienischen Vier-Gänge-Menü und einem Gläschen Vino Rosso erkundigten wir die historische Altstadt. "Morgenstund hat Gold im Mund", gemäß diesem Motto starteten wir in einen ereignisreichen Tag mit vielen Auftritten. Unsere Aufgabe war in den folgenden Tagen war die Repräsentation der Stadt Freiburg. Die Gastfreundschaft Paduas lernten wir kennen, als wir spät abends durch Padua zogen und spontan von einigen Anwohnern zum Sekt eingeladen wurden. Als Abschluß am letzten Abend veranstalteten wir noch einen nächtlichen Umzug, bei welchem wir von einer großen Menschenmenge regelrecht verfolgt wurden (sie wollten uns tatsächlich nochmals spielen hören). Traurig und zwei Kilo schwerer packten wir am nächsten Morgen unsere sieben Sachen und fuhren Richtung Heimat. Nach mehreren Staustops entschlossen wir uns über den St. Bernadino zu fahren, was allerdings auch nicht die beste Idee war. Als wir den Gipfel hinter uns hatten, stiegen wir aus und liefen am Stau entlang bis zum nächsten Tunnel, der einige Kilometer entfernt war. Nach wir neue Kontakte mit anderen Stauteilnehmern geschlossen hatten, sammelte uns der Bus wieder ein und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen. Im September 1997 kommt eine Delegation von Padua nach Freiburg. Wir hoffen, daß sie genauso schöne und erlebnisreiche Tage haben werden, wie wir sie hatten.